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Loft-Projekt

Industrieflair und Einfamilienhaus-Komfort

Für die geplanten Reiheneinfamilienlofts auf dem Walzmühle-Areal in Frauenfeld wurde 2016 die Baubewilligung erteilt. Dies bedeutet den Auftakt für die erste Entwicklungsetappe.

Mit der Ende 2016 erteilten Baubewilligung für acht Lofts können 2017 im nördlichen Teil des Walzmühle-Areals die ersten Bauarbeiten beginnen. Die Gebäude sollen den Charme eines Industrielofts mit dem Komfort eines Einfamilienhauses vereinen. Deshalb wird besonderer Wert auf den Erhalt historischen Flairs gelegt; die Anforderungen des Denkmalschutzes werden vollumfänglich umgesetzt. «Die Geschichte des Areals soll zur Lebensqualität beitragen, weshalb wir die Baueingabe von Anfang an in Abstimmung mit der kantonalen Denkmalpflege ausgearbeitet haben», erklärt Thorsten Eberle, zuständiger Arealentwickler bei HIAG.

Umnutzung im Sinne des Denkmalschutzes

Auf der vorgesehenen Parzelle befindet sich derzeit ein Fabrikgebäude aus dem Jahr 1926, das sogenannte «Shed Haus 3». Dieses wird aufgrund der teilweise bau­fälligen Substanz bis auf die geschützte Nordfassade zurückgebaut und ist zugleich im Hinblick auf Aspekte des Denkmal­schutzes das Vorbild für die Rekonstruktion und Materialisierung bestimmter Elemente der geplanten Lofts. Der Bau verfügt über Sichtziegel und aufgesetzte Oberlichter; beide Elemente werden in der Architektur der Neubauten wieder aufgenommen. So erhält jedes Loft eine Backsteinfassade und ein Oberlicht, was einzigartige Lichtverhältnisse und ein aussergewöhnliches Raumgefühl ermöglicht. Die acht geplanten zweigeschossigen Lofts mit Raumhöhen von bis zu sechs Metern fügen sich in die Umrissform der ursprünglichen Halle und damit ideal ins Gesamtbild des Industrieensembles ein. Wer von Norden her auf das Areal zufährt, blickt auf die prägende und denkmalgeschützte Nordfassade, die erhalten wird und eine authentische Abgrenzung zum benachbarten Grundstück bildet. Sollte dieses einst bebaut werden, ist eine Freihaltezone ab Fassade von ca. 45 Metern gewährleistet.

Autarker Komfort, kombiniert mit Industriecharme

Im introvertierten Bereich der Lofts ist die Intimsphäre durch eine versetzte Anordnung der Baukörper sichergestellt. Wer als künftiger Bewohner seine Terrasse nutzt, bleibt so weitestgehend von Nachbarn ungesehen. Die Raumaufteilung der Häuser mit bis zu 180 m² Wohnfläche bietet ein hohes Mass an Flexibilität. Lediglich die zwei Bäder, die Toilette sowie die Küchenbereiche sind definiert; Trennwände können jedoch nach Belieben eingezogen werden. Die Stromanschlüsse werden vorinstalliert, wodurch der Verputz bei Bezug nicht geöffnet werden muss. Dem Komfort im Innenraum wird auch die Erschliessung gerecht, denn jedes Gebäude besitzt ein Untergeschoss mit Zugang zur jeweiligen Doppeltiefgarage mit eigenen Kellerräumen. Ein besonderes Highlight ist der Eingangsbereich der Lofts in Form eines eigenen Innenhofs, ein ca. 40 m² grosses Freiluft-Atrium als verbindendes Element hin zur Wohngasse. Diese zieht sich entlang der Lofts und erhält durch verdichteten Netstaler Schotter eine entschleunigende Funktion. Die Autarkie der einzelnen Gebäude ist durch eigene Heizanlagen auch energetisch gewährleistet. Dabei erfolgt die Wärme- und Brauchwassererzeugung über eine elektrisch angetriebene Aussenluft- und Wasserwärmepumpe mit verkleideter Verdampfereinheit auf dem Dach.

Historisches Denkmal gesetzt

Die künftigen Bewohner der Lofts werden von einem nahezu autofreien Areal profitieren, da die Zufahrt zur Tiefgarage neu direkt über die Westseite des Areals erfolgt und Fahrzeuge von der an das Areal angrenzenden Walzmühlestrasse auf­genommen werden. Auch die Umgebung sorgt mit gestalteten Grünflächen und einem Fussweg entlang der Murg, der direkt in das Stadtzentrum führt, für Lebensqualität. Besonderes Flair wird den Bewohnern und Gästen des Walzmühle-­Areals ein historisches Denkmal stiften: Die sogenannte Schuler-Presse stand bisher verborgen in der baufälligen Fabrikhalle. Die Tiefziehpresse aus dem Jahr 1920, die einst der Herstellung von Milchkannen diente, wird nun den Lofts weichen, soll aber am Eingang des Areals wieder aufgebaut werden. Dort, wo ab 2019 gewohnt wird, erinnert sie an die industrielle Vergangenheit.

Loft-Projekt

Anzahl Lofts:

8

Wohnfläche pro Loft:

160–180 m²

Realisation:

2017–2019

Bezug:

2019

Projektstatus:

Architektur:

Antoniol + Huber + Partner

Zuständiger Arealentwickler:

Thorsten Eberle

Nachhaltigkeit

  • Enge Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde im Planungsprozess
  • Sanierung der Nordfassade in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz
  • 20–30% der benötigten Energie eines Lofts wird aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen

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